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Um zum Glück zu gelangen, renne ich so schnell ich kann vom Leid weg. Der Schmerz, die Wut, die Trauer... Alles verfolgt mich. Auf mich kommt Freude, Liebe und Freundschaft zu. Ich flehe um Hilfe, sie helfen. Doch ziehen mich auch gleichzeitig nach hinten. Ich weiß, dass ich das einzige Leben habe, aber das Glück ist so weit entfernt - der Tod jedoch so nah. Ich kann jeden Moment den Kampf um das Glück aufgeben und erlöst werden. Doch will ich aufgeben? Ich schaue mich in dem klaren Wasser an und sehe ein mit Wunden und Schmerzen versehendes Wesen. Es guckt mich an. Mein Körper wird von einem kalten Schauer überfallen. Ich schaue dem Wesen ins Gesicht. Ich will es trösten, ihm geht es schlecht. Ich ziehe meine Hand immer weiter runter zu dem Wesen. Doch als ich dachte, dass ich es berühre, fängt meine Hand an in dem klaren Wasser zu sinken. So klar und funkelnd ist es... Als wäre das die Freiheit, die Erlösung. Der Drang da hinabzusteigen ist zu groß - größer als der Drang um das Glück zu kämpfen. Ich gebe den Kampf auf. Mein Körper versinkt in dem klaren Wasser, es ist kühl. Ich spüre meine Haare im Wasser, wie sie sich hin und her bewegen. Das ist das Gefühl von Freiheit. Ich bekomme keine Luft mehr - ich habe den Kampf verloren.